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Das schöne Oberammergau

Oberammergau - Hier lohnt sich ein Besuch

Der 5000 Seelen Ort ist weltweit nicht nur bekannt durch seine Passionsspiele alle zehn Jahre, sondern auch durch seine Holzschnitzereien und anderen Künste. Hier nun erhalten Sie einen kleinen Auszug der Kunstschätze in Oberammergau.

Ortsführungen jeden Samstag 14:00 Uhr ab Ammergauer Haus.

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Lüftlmalerei

So wird die Handwerkskunst genannt, die auf die barocke Fassadenmalerei italienischen und süddeutschen Ursprungs zurückgeht. Wohlhabende Händler, Bauern und Handwerker stellten im 18. Jahrhundert Ihren Reichtum durch üppig bemalte Fassaden zur Schau. Die Motive stammen hierbei vorwiegend aus dem religiösen Themenkreis, also insbesondere Heiligenfiguren, in Oberammergau vielfach auch Themen rund um die Passionsspiele.

Die Maltechnik ist eine sogenannte Freskotechnik, d.h. die mineralischen Wasserfarben werden auf den frischen Putz aufgetragen und verbinden sich beim Trocknen zu einer wasserunlöslichen Farbschicht. Die Notwendigkeit zur raschen Arbeit an der frischen Luft hat auch zu den Mutmaßungen geführt, dass der Begriff "Lüftlmalerei" auf diese Maltechnik zurückginge.

Eher zutreffen dürfte jedoch die Erklärung, dass der Name auf Franz Seraph Zwinck (1748 - 1792) zurückgeht, den wohl berühmtesten seiner Zunft. Er lebte nämlich zeitweise in einem Haus "Zum Lüftl" in Oberammergau und wurde deshalb aufgrund seines Berufes als "Lüftlmaler" bezeichnet. Und aus diesem Namen für Zwinck entwickelte sich vermutlich im Laufe des 19. Jahrhunderts die Bezeichnung für den ganzen Berufszweig.

Dieser Franz Seraph Zwinck hinterließ in Oberammergau und Umgebung zahlreiche wunderschön verzierte Fassaden. Die wohl bemerkenswertesten darunter dürften das "Forsthaus", das "Mußldomahaus" und nicht zuletzt das "Pilatushaus" mit seiner prächtigen Scheinarchitektur sein.


Pilatushaus

Das Pilatushaus im Herzen von Oberammergau ist das Zentrum für Kunst und Kunsthandwerk.

Das Kleinod ist geschmückt mit zahlreichen Lüftlmalereien, die 1784 von dem Oberammergauer Lüftlmaler Franz Seraph Zwink geschaffen wurden, darunter auf der Gartenfront des Hauses die Verurteilung Jesu durch Pilatus.

Dieser Szene verdankt das Haus seinen Namen.

Im Pilatushaus befindet sich ein Handwerkerladen mit Gegenständen des heimischen Kunstgewerbes, eine lebende Werkstatt, wo Sie den Holzschnitzern, Fassmalern, Töpfern und Hinterglasmalern über die Schultern schauen können, und wechselnde Ausstellungen von zeitgenössischen Künstlern aus dieser Region.


Oberammergau Museum

Kurzifixe und Reliquienkreuze, Heiligenfiguren, aus Ahorn- oder Obstholz fein geschnitzte Nadeletuis und Briefbeschwerer zeigen das reichhaltige Angebot der Oberammergauer Schnitzer von der Mitte des 18. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Große Bedeutung kam während diesen Zeitraums der Spielwarenherstellung zu.

Puppen und Puppenköpfe, Soldaten und bewegliche Festungen, Fuhrwerke und Karren, Ställe und Archen mit den unterschiedlichsten Tieren, Postillione und Reisende, Kutscher und Reiter, Reckturner und Hampelmänner geben sich im 1. Obergeschoß ein farbenprächtiges Stelldichein.

Das Kunstschaffen Oberammergaus im 20. Jahrhundert wird im 2. Obergeschoss dokumentiert.

Der Glanzpunkt der im Erdgeschoss untergebrachten Krippensammlung bildet die ehemalige Krippe der Oberammergauer Pfarrkirche.


Skulpturenweg

Oberammergau blickt auf eine jahrhunderte lange Tradition der Bildhauerei zurück und ist als Dorf der Herrgottschnitzer weithin berühmt geworden. Doch auch die künstlerische Gegenwart ist im Ort erfreulich lebendig, nicht zuletzt dank der hiesigen Schnitzschule, die 2003 ihr 125 jähriges Bestehen feiert. Dieser Gegenwartskunst will der Skulpturenweg ein Forum bieten und zugleich den Gästen und Einwohnern Oberammergaus den Reichtum des künstlerischen Schaffens in Ort und Region vor Augen führen. Als Thema wurde für den ersten Oberammergauer Skulpturenweg das Motto "Mensch und Tier" gewählt. Die 13 Kunstwerke wurden zwischen Passionstheater und Pfarrkirche aufgestellt. Neben der Kirche finden Sie eine Tafel mit genaueren Informationen zum Skulpturenweg.


Kirche St. Peter und Paul

Bedeutende Künstler waren in der Pfarrkirche am Werk. Josef Schmuzer ( 1683- 1752) aus Wessobrunn hat den Neubau geleitet und zusammen mit seinem Sohn Franz- Xaver hat er die Kirche stukkiert. Von letzterem stammen auch die Altäre und die Figuren. Alle Decken- und Wandfresken im Presbyterium sowie die Bilder am Hochaltar und am Annaaltar stammen von Matthäus Günter (1705-1788), einem vorzüglichen Meister. Nicht zu vergessen sind die Fresken von Franz Xaver Zwinck (1753-1808) an den Emporenbrüstungen und an der Emporendecke.

Das Deckenfresko im Langhaus aus dem Jahre 1741 ist das erste Werk von Matthäus Günther in Oberammergau.


Kreuzigungsgruppe

König Ludwig II., Erbauer von Schloss Linderhof, war vom Passionsspiel so tief angerührt, dass er den Oberammergauern diese gewaltige steinerne Kreuzigungsgruppe stiftete.


Passionstheater

Ein Spiel von Tod und Leben, versprochen in einem Moment tödlicher Bedrohung - so beginnt 1633 die Geschichte des Oberammergauer Passionsspiels. Mitten im Dreißigjährigen Krieg, nach monatelangem Leiden und Sterben an der Pest, gelobten die Oberammergauer, alle 10 Jahre das "Spiel vom Leiden, Sterben und Auferstehen unseres Herrn Jesus Christus" aufzuführen. Zu Pfingsten 1634 erfüllten sie das Versprechen zum ersten Mal, auf einer Bühne, die sie auf dem Friedhof aufschlugen, über den frischen Gräbern der Pesttoten. Im Jahr 2000 führte die Gemeinde Oberammergau zum 40. Mal das Spiel auf, das sie in einzigartiger Kontinuität durch die Jahrhunderte getragen hat.

Mehr als 2000 Oberammergauer brachten als Spieler, Sänger, Instrumentalisten und Bühnen-arbeiter in einer ca. sechs-stündigen Aufführung die Geschehnisse zu Gesicht und zu Gehör, derer die Christenheit als ihrer zentralen Lebens- und Hoffnungsquelle gedenkt.

1890 wird mit dem Neubau des Passionstheaters begonnen, der noch heute existierenden Konstruktion aus sechs Stahlbogenträgern in Fachwerkbauweise.

Durch eine an- und aufgebaute Holzständerkonstruktion wird dem Bauwerk ein basilikaähnlicher Charakter verliehen. Für die Passionsspiele 1900 wird schließlich der Zuschauerraum mit der noch heute bestehenden Eisengerüstkonstruktion aus sechs hohen Bögen überdacht. Er öffnet sich nach vorn auf die Freilichtbühne.

Zum Passionsspiel 2000 wurde das Passionstheater komplett renoviert. Der Zuschauerraum bekam eine neue Bestuhlung und Fussbodenheizung, die Aussenfassade wurde umgestaltet Bühne und Technik wurden auf den neuesten Stand gebracht.

Führungen durch das Passionstheater:

täglich von 10 bis 16 Uhr


Musik und Theater

Die Musiktradition wird in Oberammergau sehr gepflegt. Das Niveau der Kurkonzerte und anderer Musikveranstaltungen wie Matinees, Kirchenkonzerte o.a. zeugen davon.

Das vielfältige Angebot erstreckt sich von Opern wie Aida oder Nabucco über Kirchen- und Kurkonzerte bis hin zu Darbietungen oberammergauer Chöre wie auch internationaler Gastkonzerte.


Leonhardiritt

Jedes Jahr am letzten Sonntag im Oktober findet in Unterammergau der Leonhardiritt statt. St. Leonhard ist der Schutzbefohlene der Tiere. Und so begeben sich die Menschen teils hoch zu Ross zur Kappel außerhalb Unterammergaus, wo in einer Messe die Tiere gesegnet werden.


Ludwigfeuer

Zur Erinnerung des Geburtstages König Ludwigs II. am 24. August brennen auf den Bergen rings um Oberammergau Feuer. Auf dem Aufacker wird ein großes L, eine II., auf dem Kofel eine Krone und ein Kreuz sichtbar. Dazu spielt die Blaskapelle auf dem Kofel.

Während die Feuer auf dem Kofel allmählich erlöschen bewegt sich ein langer Zug von Feuermachern mit Fackeln hinab ins Dorf, wo in den Gasthäusern bin in die frühen Morgenstunden gefeiert wird.


Sternrundgang

In Oberammergau versammeln sich am letzten Abend des Jahres um 19.00 Uhr am Ammergauer Haus Einheimische und Gäste zum "Sterngang" mit einem großen, beleuchteten und sich drehenden Stern.

An repräsentativen Plätzen des Ortes hält der Zug mit seinen vielen bunten Lampions an, um dort mit traditionellen Sternliedern, deren Ursprung bis in das Mittelalter zurückreicht, das neue Jahr zu besingen.

 

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