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Ausflüge in und um Oberammergau

Eine Gegend voller Geschichte und Kunst

Genießen Sie die Natur auf ihre ursprünglichste Art, lernen Sie dabei die Zusammenhänge zwische Flora, Fauna und Tierwelt kennen.

Begeben Sie sich in die Märchenwelt König Ludwig II oder auf die Spuren des blauen Reiters.

 

Bergbahnen

Murnauer Moos

Partnachklamm

Seen

Kirchen und Klöster

Museen

Schlösser

 


 

Bergbahnen

Oberammergau Kolbensesselbahn

Eine 1789 Meter lange Doppelsesselbahn führt Sie auf 1250 Meter Höhe. Dort oben am Kolbensattel gibt es eine gemütliche Hütte. Von dort aus können Sie zu Wanderungen über den Höhenweg zu den Pürschlinghäusern, oder zum Kofel aufbrechen.

Es ist ein ideales Wandergebiet

für die ganze Familie!

Betriebszeiten:

täglich 9:00 Uhr bis 16:45 Uhr

Zur Website: kolbensesselbahn.de

Oberammergau Laberbergbahn

Zur runden Laberkuppe schwebt vom Oberammergauer Ortsteil St. Gregor eine gemütliche Gondel auf 1683 Meter Höhe hinauf. Der Ausblick auf das umgebende Gebirge ist atemberaubend.

Die Fernsicht geht weit ins Voralpenland hinein. Auf dem Laber starten auch Drachenflieger und Paraglider in die Lüfte. Der Abstieg über den Soiler See ist leicht und folgt ab dem Soiler See auf ausgebauter Forststraße. Lassen Sie die beeindruckenden Naturerlebnisse auf sich wirken!

Zu Sonderfahrten wie zum Beispiel eine Sonnenuntergangsfahrt oder eine Vollmondfahrt lädt Sie die Laberbergbahn immer mal wieder gerne ein. Zusätzliche Betriebszeiten sind dann von 19:00 bis 23:00 Uhr.

Bitte beachten Sie den Aushang im Hotel.

Betriebszeiten:

täglich 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Juli und August bis 17:30 Uhr

Wintersaison 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Zur Homepage: laber-bergbahn.de

Bad Kohlgrub Hörnlebahn

Bei der Hörnle-Bergbahn handelt es sich um eine 2000 m lange Doppel-Sesselbahn, die den Fahrgast bei einer Fahrzeit von ca. 17 Miunten von 900 m auf eine Höhe von 1400 m befördert.

Im Winter ist es ein beliebtes Skigebiet. Im Sommer lädt Sie der Berg zu vielen Wanderrouten ein.

Betriebszeiten:

täglich 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Zur Homepage: hoernlebahn.de

Mittenwald Karwendelbahn

Die Karwendelbahn bringt Sie schnell und zuverlässig hinauf auf 2.244 Meter, deutschlands zweit höchster Berstation. Ob Sie nun ganz einfach und gemütlich den schönen Bergsommer im Liegestuhl genießen, geruhsam auf gepflegten Wegen im Bereich der Bergstation die herrlichen Ausblicke erobern möchten oder einen der Klettersteige begehen wollen - Ihren ganz persönlichen Wünschen für einen schönen Tag in der beeindruckenden Kulisse des Karwendelgebirges sind keine Grenzen gesetzt.

Und im Winter: Die fast 7 Kilometer lange Dammkar - Tourenabfahrt, erstes Freeriding Skigebiet im deutschsprachigen Alpenraum, ist als Skiroute ausgewiesen und ermöglicht ein ursprüngliches, wildromantisches Skifahren, Telemarken oder Snowboarden für Könner in unberührter hochalpiner Bergwelt, fernab von Hektik und Lärm.

Betriebszeiten:

täglich 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Garmisch-Partenkirchen Alpspitze und Kreuzeck

Mit der Alpspitzbahn zum Osterfelderkopf auf 2.050 Meter und mit der Hochalmbahn hinunter zur Hochalm und nach einem kurzen Spaziergang zurück ins Tal mit der Kreuzeckbahn. Zahlreiche Wandermöglichkeiten und gemütliche Berggasthäuser für's leibliche Wohl. Geübte Bergsteiger nehmen die Route durch die Nordwand über die Ferrata zum Alpspitzgipfel (2.628 m) und zurück über den Nordwandsteig.

Betriebszeiten:

Sommer 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr

Winter 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Garmisch-Partenkirchen Eckbauer

Vom Skistadion in 2-sitzigen Gondeln - vorbei an den Olympia-Sprungschanzen - in ca. 15 Min. auf den Eckbauer (1.236 Meter). Ideale Erholungsmöglichkeiten in romantischer Bergnatur: Leichte Höhenwege, Ruhebänke, Liegewiesen und eine herrliche Aussicht auf das Wettersteingebirge. Vielfältige Wandermöglichkeiten ins Tal: z.B. über Wamberg, Deutschlands höchstes Kirchdorf. Oder hinunter zur wildromantischen Partnachklamm und zurück zur Talstation.

Betriebszeiten:

Sommer 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Winter 9:00 Uhr bis 16:30 Uhr

Garmisch-Partenkirchen Wank

Mit vollverglasten, 4-sitzigen Gondeln in ca. 20 Min. zum Wank (1.780 Meter), dem beliebten Sonnen- und Aussichtsberg. Zu- und Aussteigemöglichkeit in der Mittelstation (1.175 m). Vom Gipfel überwältigender Rundblick auf Esterberg-, Karwendel-, Ammer- und Wettersteingebirge mit Alpspitze, Zugspitze und Waxensteine.

Tief unten das Loisachtal mit Garmisch-Partenkirchen. Bequemer, ca. 3 km langer Höhenterrainweg rings um das Gipfelplateau. Zahlreiche Ruhebänke, zwei Liegeterrassen. Von der Bergstation Abstiegsmöglichkeiten auf gut markierten Wanderwegen zurück zur Talstation.

Betriebszeiten:

Mai bis Oktober 8:45 Uhr bis 17:00 Uhr

Garmisch-Partenkirchen Zugspitze

Mit der Zahnradbahn hinauf zum Schneeferner-Gletscher auf dem Zugspitzplatt. Genießen Sie die reinste Hochgebirgsluft bei einer kleinen Wanderung über den Gletscher. Vom Zugspitzplatt mit der Gletscherbahn hinauf zum höchsten Gipfel Deutschlands (2.964 Meter) mit einem atemberaubenden Blick über unzählige Alpengipfel. Und irgendwann wieder vom Gipfel ins Tal mit der Eibsee-Seilbahn. Eine herrliche Rundreise, die Sie natürlich auch umgekehrt genießen können.

Betriebszeiten:

täglich 8:30 Uhr bis 16:30 Uhr

Zur Homepage: zugspitze.de


Murnauer Moos

Das Murnauer Moos dehnt sich südlich von Murnau bis nach Eschenlohe und westlich nach Grafenaschau aus. Es ist hinsichtlich seiner Größe und Geschlossenheit, seiner Landschaftsformen und seiner Tier- und Pflanzenwelt einmalig in Mitteleuropa.

Viele vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten haben hier noch einen gesicherten Lebensraum. Dank intensiver Schutzbemühungen blieb das Murnauer Moos größtenteils von Entwässerungsmaßnahmen verschont. Es ist heute das bedeutendste und ursprünglichste Moorgebiet des nördlichen Alpenvorlandes.

Bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts spielten die Gewinnung von Streu und das Torfstechen eine wichtige Rolle. Der seit dem 19. Jahrhundert betriebene Gesteinsabbau an den sog. Köcheln oder Kögeln wurde im Jahre 2000 endgültig eingestellt.

Erholungssuchende finden auf dem markierten Rundwanderweg (12 km) Ruhe und Entspannung.

Das Verkehrsamt Murnau pflegt den 12 km langen ausgeschilderten Wanderweg. Ausgangspunkt sind das St. Georgskircherl und die Wirtschaft an der Ramsachbrücke, auch "Ähndl" genannt. Sie folgen den grünen Schildern mit der Aufschrift "Moosrundweg Nr. 5". Der erste Teil des Weges führt durch das Flachmoor entlang dem Flüsschen Ramsach. Hier wachsen Schwertlilie, Trollblume, mehrere Arten von Knabenkräutern, Schwalbenwurzenzian, stengelloser Enzian, Mehlprimel und schmalblättriges Wollgras. Landschaftlich besonders schön ist der Lange Filz, ein noch intakters Hochmoor, im Nordwesten. Auch nach längeren Regenzeiten kann dieser sehr nasse Teil durch einen Bohlenweg, der nicht für Radfahrer geeignet ist, begangen werden. Hier wachsen Rosmarienheide, verschiedene Beerenarten, auch Moosbeere, der fleischfressende kleine Sonntau, das scheidige Wollgras und natürlich Birken und Spirken (Mooslatschen). Im Langen Filz finden Sie auch eine einfache Schutzhütte mit Rastplatz, Lehrtafeln und Hüttenbuch. Der Rückweg über Moosrain liegt deutlich höher und bietet einen besonders eindrucksvollen Panoramablick. Die Spange zwischen Moosrundweg und Grafenaschau läßt die Möglichkeit offen, auf halbem Wege eine Stärkung im Café Habersetzer einzunehmen.

Geführte Mooswanderung (mit Uli Klein)

Lassen Sie sich den Ausflug in die seltene Tier- und Pflanzenwelt des Murnauer Moos' unter fachkundiger Führung nicht entgehen. Festes Schuhwerk ist erforderlich.

Vogelstimmen-Wanderung (mit Dipl.-Biologe Dr. Heinz Comtesse)

Für naturverbundene Menschen sind die Vogelgesänge Frühlingsboten, für die Vögel selbst dienen sie meist zur Verteidigung ihres Reviers und zum Anlocken von Weibchen. Die Route unserer Wanderung führt durch eine abwechslungsreiche Waldlandschaft, in der wir eine Vielzahl von Vogelstimmen und Hinweise auf charakteristische Pflanzenarten durch unseren Diplom-Biologen erwarten dürfen.

Dauer: ca. 3 Stunden

Nachtexkursion

auf den Spuren des Wachtelkönigs (mit Dipl.-Biologin Ingrid Geiersberger)

Bei dieser Wanderung ins Murnauer Moos erläutert unsere Dipl. Biologin die Stimmen der Nacht und sie führt uns ineine fremdartige, höchst interessante Tierwelt.

Dauer: 2 Stunden

Moosführung Wiesenbrüter (mit Dipl.-Biologin Ingrid Geiersberger)

Ornithologische und naturkundliche Exkursion mit Erläuterungen zur Entstehung der Moore und ihrer Pflege. Rückfahrt mit dem Zug möglich.

Dauer: ca. 4 Stunden

Von Bulten, Drischen und Köcheln

Moosführung mit Dipl.-Biologe Dr. Helmut Hermann

Beim Ramsachkircherl, das einst als Bollwerk gegen die Dämonen und Moorgeister errichtet wurde, beginnt unsere Wanderung durch das Murnauer Moos. Dieser größte ursprüngliche Moorkomplex des Alpenvorlandes führt uns die verschiedenen Stadien im Werdegang eines Moores vor: wunderbare Orchideen und blütenreiche Streuwiesen mit seltenen Eiszeitrelikten und ein noch vollständig intaktes Hochmoor.

Dauer: 5 Stunden

Weitere Infos:

Tourist Information Murnau

Kohlgruber Str. 1

82418 Murnau


Partnachklamm

Die Partnachklamm ist ca. 700 Meter lang, ihre Wände steigen bis zu 80 Metern empor. Durch in den Fels gesprengte Stollen und Durchgänge ist sie auch im Winter begehbar, wobei die bizarren Eisgebilde dieser Naturschönheit einen besonderen Reiz geben. Man kann die Klamm über eine 68 Meter über dem Fluß gelegene eiserne Brücke überqueren. Sie verbindet das Hausberggebiet mit dem Wamberg.


Seen

Unsere klaren Badeseen zählen zu den wärmsten in Bayern. Strandbäder sowie idyllische Badeplätze laden ein zu Sport, Spiel und Spaß.

Staffelsee

Mit seinen sieben Inseln und dem weichen, moorigen Wasser ist der Staffelsee einzigartig. Hier lädt das Fahrgastschiff "Ms Seehausen" - das mit regelmäßigen Rundfahrten Murnau, Seehausen und Uffing verbindet - zu einer Entdeckungstour ein.

Der Staffelsee erfreut sich als Badesee großer Beliebtheit. Sein Wasser ist mild, moorhaltig und erwärmt sich schnell. Regelmäßige Reinheitsmessungen garantieren eine gute Wasserqualität. Im Winter genießen Schlittschuhläufer, Eishockey-Spieler und Eisstockschützen die riesige Eisfläche.

Riegsee

Östlich vom Staffelsee, liegt in ca. 2 km Entfernung der Riegsee, ebenfalls ein warmer, klarer Badesee mit ausgezeichneter Wasserqualität und unterirdischem Wasserzu- und ablauf. Dort gibt es auch eine Windsurfschule.

Froschhauser See

Dieser kleine Moorsee ist nur durch eine Straße vom Riegsee abgetrennt und befindet sich in einem Naturschutzgebiet. Er ist besonders beliebt bei Badenden zur kurzen Erfrischung. Boote und Schwimmgeräte sind auf diesem See nicht zugelassen.

Soier See

Der Soier See ist ein kleiner Moorsee mit großem Fischbestand. Von Oberammergau aus in 20 Minuten zu erreichen bietet der See einen Rundweg mit Lehrpfad, Moortretbecken, Strandbad und Bootsverleih.

Walchensee

Der Walchensee ist einer der wenigen, noch unberührten Seen in den bayerischen Alpen, dessen Ufer überall frei zugänglich und so gut wie unverbaut ist. Er ist rundum begehbar und vollkommen frei vom Schmutz und Lärm der Motorboote. Die wenig besiedelten Ufer bilden vor allem im Süden und Osten naturbelassene Badestrände - ein Muß für alle Badefreunde.

Der reiche Fischbestand in dem reinen Wasser (Güteklasse 1) zieht viele Fischer an und die günstigen Windverhältnisse machen den Walchensee für Segler und Surfer interessant. Und auch die Taucher kommen nicht zu kurz, denn das klare Wasser ist geradezu ideal zum Tauchen. Und den Erzählungen nach befinden sich auf dem Grund des Sees noch viele interessante Sachen.

Mit seinen 16,4 km² ist er der größte deutsche Gebirgssee und einer der schönsten Seen Oberbayerns: rings von Bergen eingeschlossen hat er mit seinem dunkelblauen bis dunkelgrünen Wasser einen unverwechselbaren Charakter. Seine einzigartigen Stimmungen sind in Spätwerken des Malers Lovis Corinth (1858-1925) eindrucksvoll festgehalten. Goethe verweilte auf seiner Reise nach Italien an seinen Ufern und unser Märchenkönig Ludwig II. bestaunte diesen See auf seinen unzähligen Höhenwanderungen und ließ hier eine seiner schönsten Jagdhütten bauen.

Plansee

Der Plansee ist mit dem Heiterwangersee durch einen Kanal verbunden. Er besitzt zwei Becken mit 78 und 72 m Tiefe auf einer Fläche von insgesamt 2,87 km². Neben dem Verbindungskanal gibt es noch zwei weitere Zuflüsse und einen Ausrinn im Nord-Westen. Wie der Heiterwangersee wird auch der Plansee vom Elektrizitätswerk Reutte als Speicher genutzt und im Winterhalbjahr abgesenkt. Ähnlich wie im Heiterwangersee belegen auch im Plansee die geringe Biomasse an Planktonalgen und die hohen Sichttiefen Nährstoffarmut und damit einen ausgezeichneten Gewässerzustand.

Eibsee

Gleich unterhalb der Zugspitze liegt der klare Gebirgssee mit seinen Inseln. Der See ist ein reiner Schmelzwassersee. Am Ostufer können Sie sich ein Boot ausleihen und einsame Buchten erkunden oder Sie wandern auf dem gut ausgebauten Rundweg.

 

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Kirchen und Klöster

Kloster Andechs

Als Ort der Begegnung und Orientierung ist Kloster Andechs, dessen Wurzeln bis ins 10. Jahrhundert zurückreichen, mit Brauerei, Bräustüberl, Klostergasthof und nicht zuletzt wegen seines reichhaltigen kulturellen Angebotes in den repräsentativen Räumlichkeiten des Fürstentraktes und im "Florian-Stadl" ein begehrter Tagungsort und Anziehungspunkt für Besucher aus der ganzen Welt.

In den Räumlichkeiten des Klosters und im Fürstentrakt sowie in der Kirche bekommt man einen guten Eindruck von Stukkaturen des bayerischen Barocks und Rokoko, aus der Zeit des 17.-18. Jahrhunderts.

Vom einfachen Quadraturstuck des frühen Barocks, über den Wessobrunner Hochbarockstuck bis hin zum leichten Stuck des Frührokoko kann man die Entwicklungen und Unterschiede der Formen in der einzelnen Stilstufen verfolgen.

Da diese Stuck-Reihe durch hochentwickelten Rokoko-Stuck, der sich ausschließlich in der Kirche befindet, ergänzt wird, könnte man fast von einem "Museum für Stuck" auf dem sog. "Heiligen Berg" sprechen.

Nach einem Besuch der Klosterkirche lässt man sich dann gerne eine deftige Brotzeit und das berühmte Starkbier der Mönche schmecken.

Führungen:

Besucher haben die Möglichkeit sich bei einer "Führung auf dem Heiligen Berg" über die Geschichte des Klosters und der Kirche und über die Kunstschätze zu informieren.

Kloster Andechs

Bergstraße 2

82346 Andechs

Zur Website: andechs.de

Kloster Benediktbeuren

Im Laufe der 1250jährigen Geschichte des Klosters hat eigentlich jedes Jahrhundert seine Spuren hinterlassen. Wer das Kloster besucht, erhält einen Eindruck vom künstlerischen und spirituellen Reichtum vergangener Zeiten.

Die Basilika "St. Benedikt"

Kaspar Feichtmayr baute von 1672 - 81 die Türme und die Sakristei, im Anschluß daran wurde von 1681 bis 1686 das übrige Gotteshaus errichtet, dessen Schiff mit seiner Höhe von 18 Metern und der Breite von 26 Metern ein imposantes Raumerlebnis vermittelt.

Die Stuckausstattung ist von barocker Üppigkeit, die herrlichen Gewölbebilder von Georg Asam zeigen die frühesten Fresken der altbayerischen Barockkunst. Das Hauptaltarbild und die Bilder der vordersten Seitenaltäre sind Werke von Martin Knoller und die große Orgel wurde 1682-86 von dem Salzburger Meister Joseph Christoph Egedacher gebaut

Die Basilika (Baustil: italienischer Frühbarock) kann täglich von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr besichtigt werden. Führungen sind im Rahmen einer Klosterführung möglich.

Ein Teil des Klosters steht tagsüber (in der Regel von 9–18 Uhr) zur freien Besichtigung offen:

  • der gotische Kreuzgang aus dem Jahre 1493,
  • das gotische Refektorium, in dem sich zahlreiche historische Gegenstände befinden (u. a. ein Faksimile der Carmina Burana),
  • die Ausstellung über das Wirken der Salesianer Don Boscos,
  • die historische Fraunhofer-Glashütte, die an die Benediktbeurer Tätigkeit des berühmten Optikers erinnert.

Andere Bereiche des Klosters können nur im Rahmen einer Führung besichtigt werden:

  • der frühbarocke Festsaal aus den Jahren 1672/75,
  • der Kurfürstensaal aus den Jahren 1728/32.

Kloster Benediktbeuern

Don-Bosco-Straße 1

83671 Benediktbeuern

Zur Homepage: kloster-benediktbeuern.de

Kloster Ettal

Als Einlösung eines Gelübdes wegen seiner wohlbehaltenen Rückkehr nach Bayern gründete Kaiser Ludwig der Bayer 1330 das Benediktinerkloster Ettal.

Die 1370 vollendete Kirche erhielt im 18. Jahrhundert ihre heutige barocke Ausformung nach Plänen von Enrico Zuccalli.

Der Zentralbau mit 12-eckigem Grundriss beeindruckt vor allem durch die herausragende Stuckdekoration von Johann Baptist Zimmermann und Johann Georg Üblherr sowie durch das Deckenfresko, das den benediktinischen Himmel und seine Hauptheiligen unter der Dreifaltigkeit zeigt.

Schon seit alter Zeit haben die Mönche die Heilkräfte der Kräuter gekannt und für wohltuende Tränklein verwendet. Im Mittelalter komponierte der Apotheker aus dem Kloster Ettal Rezepturen, die die Grundlage für die Ettaler Klosterliqueure sind. Ohne künstliche Zusatzstoffe hergestellt und aus 40 Kräutern komponiert sind die Ettaler Klosterliqueure Naturprodukte, deren wohltuende Wirkung geschätzt wird.

Besichtigung:

ganztägig

Führung nach Anmeldung

Für Gruppen ab 15 Pers. ist auch eine Führung durch das Brauereimuseum und die Destillerie möglich.

Zur Homepage: kloster-ettal.de

Kloster Wessobrunn

Das ehemalige Benediktinerkloster wurde 753 gegründet. Der Turm der ehem. Kirche stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Pfarrkirche wurde 1758 errichtet, Beachtung verdient hier ein spätromanischen Kruzifix des 13. Jahrhunderts. Am prächtigen Stuck des Gästetraktes sowie im Tassilosaal läst sich die einstige Pracht des Klosters erahnen.

Besichtigung:

täglich 10.00, 15.00 und 16.00 Uhr

Sonntag vormittags keine Führung

Wieskirche

Die "Wallfahrtskirche zum gegeißelten Heiland auf der Wies" zu Fuße der Alpen gilt als eines der vollendetsten Kunstwerke des bayerischen Rokoko.

Sie ist einer der wenigen in ursprünglicher Gestalt erhaltenen Kirchenräume des 18.

Jahrhunderts, die kunstgeschichtliche Literatur spricht vom "Raum-Wunder" der Wies.

Mit der Wieskirche schuf Dominikus Zimmermann 1745-1754 gemeinsam mit den besten Künstlern der Zeit den unbestrittenen Höhepunkt einer spezifisch bayerischen Rokokoarchitektur. Ausgehend von den Tränen, die an der Figur des Gegeißelten Heilandes am 14. Juni 1738 gesehen wurden, entwickelte sich die Wieskirche sehr rasch zur größten Wallfahrtsstätte des 18. Jahrhunderts.

Die Kirche liegt, von weither sichtbar, auf einer kleinen Anhöhe inmitten ihrer Wiese. Die Idee der Wallfahrt bestimmt die Architektur und Ausstattung der Kirche. Sie handelt von Leid, Buße und Erlösung.

Alle Details der hervorragenden, aber nie überladenen Dekoration dienen dem optischen Gesamteindruck; die Wieskirche verbindet Architektur und Bild und Stuck zu einer höheren Einheit, die als Gesamtkunstwerk zum festlichen Rahmen des Gnadenbildes wird.

Die Wieskirche wurde vor einigen Jahren von der UNESCO, der Kulturorganisation der Vereinten Nationen, als Weltkulturgut ausgewiesen.

Besichtigung:

ganztägig


Museen

Heimatmuseum Oberammergau

Kurzifixe und Reliquienkreuze, Heiligenfiguren, fein geschnitzte Nadeletuis und Briefbeschwerer und auch Spielsachen zeigen die Fertigkeit Oberammergauer Schnitzer von der Mitte des 18. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts.

Puppen und Puppenköpfe, Soldaten und bewegliche Festungen, Fuhrwerke und Karren, Ställe und Archen mit den unterschiedlichsten Tieren, Postillione und Reisende, Kutscher und Reiter, Reckturner und Hampelmänner geben sich ein farbenprächtiges Stelldichein.

Auch das Kunstschaffen Oberammergaus im 20. Jahrhundert wird dokumentiert.

Der Glanzpunkt der im Erdgeschoss untergebrachten Krippensammlung bildet die ehemalige Krippe der Oberammergauer Pfarrkirche.

Geigenbaumuseum Mittenwald

Von Petersburg bis Konstantinopel verehrte man die "Mittenwalderinnen", so ein Zeitzeuge des 18. Jh. Gemeint waren freilich nicht die heimischen Damen, sondern die hier gebauten Geigen.

Zu verdanken ist dieser Ruf Matthias Klotz (1653 - 1743) der in Italien unter anderem in Padua in die Lehre ging, als Meister des Geigenbaues zurückkam und Mittenwald zum Zentrum dieser Kunst machte.

Über Jahrhunderte und Generationen hinweg: Sein Enkel soll Mozarts Konzertgeige gefertigt haben. Sein Erbe klingt noch heute in den Gassen Mittenwalds.

Im lebendig gestalteten Geigenbau-Museum finden Sie eine reichhaltige Sammlung wertvoller Streichinstrumente, u.a. Geigen von Jakobus Stainer, Matthias Klotz, seinen Söhnen und Nachkommen sowie von anderen Mittenwalder Meistern.

Das Museum ist ähnlich einem Wohnhaus mit Bauernmöbeln, Kunstgewerbe und Hausrat aller Art eingerichtet. Anhand eines Videofilm wird dem Besucher das Thema Geigenbau näher gebracht.

Geigenbau-Museum

Ballenhausgasse 3

82481 Mittenwald

Zur Homepage

Schlossmuseum Murnau

Das Schloßmuseum zeigt die mit Murnau verbundene, international bedeutende Kunst- und Literaturgeschichte im 1. Drittel des 20. Jahrhunderts und vermittelt die Besonderheiten des Alpenvorlandes sowie die örtliche Tradition und Kultur.

Herzstück des Museums bildet die umfangreichste öffentlich gezeigte Sammlung von Werken Gabriele Münters sowie von Arbeiten der Künstler der "Neuen Künstlervereinigung München" und des "Blauen Reiters" (u.a. von Wassily Kandinsky, Marianne Werefkin, Alexej Jawlensky, Franz Marc, Heinrich Campendonk).

Eine umfangreiche Dokumentation widmet sich dem Dramatiker Ödön von Horváth, der zwischen 1924 und seinem politisch erzwungenen Weggang 1933 hauptsächlich in Murnau lebte und hier u. a. seine Stücke "Zur schönen Aussicht", "Italienische Nacht" sowie den Roman "Jugend ohne Gott" schrieb.

Es finden regelmäßig überregionale Sonderausstellungen statt. Das Schloßmuseum Murnau wurde 1995 mit dem Bayerischen Museumspreis ausgezeichnet.

Schloßmuseum Murnau

Schloßhof 4-5

82418 Murnau am Staffelsee

Zur Homepage: schlossmuseum-murnau.de

Münther-Haus Murnau

In diesem Haus, auch "Russenhaus" genannt, lebten Gabriele Münter (1877-1962) und Wassily Kandinsky (1866-1944) in den Sommermonaten von 1909-1914. Hier entstanden Werke und Ideen, die als Kunst des "Blauen Reiter" berühmt wurden. Das Münterhaus gibt mit der von Wassily Kandinsky bemalten Treppe und den bemalten Möbeln auch Zeugnis von den bedeutsamen Einflüssen der bayerischen Volkskunst auf die künstlerische Entwicklung ihrer Bewohner.

Öffnungszeiten:

täglich außer montags 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr

Münter-Haus

Kottmüllerallee 6

82418 Murnau

Zur Website: lenbachhaus.de

Franz-Marc-Museum Kochel am See

Das seit 1986 bestehende Franz Marc Museum präsentiert Werke der Künstler der unter dem Namen "Der Blaue Reiter" weltbekannt gewordenen Gruppe, allen voran von Franz Marc.

Es bietet einen einzigartigen Einblick in das Schaffen des 1916 im Alter von 36 Jahren gefallenen Künstlers und einen Überblick, wie ihn der Besucher in großen Museen nicht finden kann.

Das Museum umreißt weiter mit einer Anzahl bedeutender und interessanter Gemälde das zeitgleiche Schaffen der anderen Künstler der Gruppe (Kandinsky, Klee, Macke, Münter, Werefkin, Campendonk, Erbslöh, Jawlensky).

Franz Marc

Herzogstandweg 43

82431 Kochel am See

Zur Homepage: franz-marc-museum.de

Wasserkraftwerk Kochel am See

Im „Erlebniskraftwerk-Walchensee" können sich die Besucher über die Entstehung, Geschichte und Arbeitsweise des Kraftwerks umfassend informieren.

In der Ausstellung Wasserkraft gibt es unter anderem eindrucksvolle Turbinenmodelle zu sehen, interaktive Touch-Screen-Terminals, Internet- Stationen und Kommunikationstafeln mit Wissen rund um das Thema „Wasserkraft". Ein Modell der Umgebung zeigt unter anderem Walchen- und Kochelsee, die Bäche und Stollen sowie die Wasserkraft-Anlage und liefert so einen guten Überblick.

Im Kraftwerk selbst können zwei Räume besichtigt werden: die Maschinenhalle mit acht Turbinen und acht Generatoren sowie die Schaltzentrale des Werks. Außerdem gibt es eine Cafeteria mit Sonnenterrasse und schönem Blick auf die markanten Rohre und das Wasserschloss.

Freilichtmuseum Glentleiten

In reizvoller Voralpenlandschaft, zwischen Murnau und dem Kochelsee, liegt das Freilichtmuseum Glentleiten. Das Museum lädt ein zu einem abwechslungsvollen Rundgang in weitläufigem Gelände mit Wald, Weideflächen und historischen Gärten ein.

Rund 40 Gebäude – Bauernhöfe, Mühlen, Almgebäude, Werkstätten und vieles mehr – sind hier wieder aufgebaut. Zusammen mit ihrer vollständigen Einrichtung vermitteln sie ein lebendiges Bild von der bäuerlich geprägten Vergangenheit Oberbayerns.

Zur Homepage: glentleiten.de

Buchheimmuseum Bernried

Das am 23. Mai 2001 eröffnete Buchheim Museum (Architekt: Günter Behnisch) umfasst ein außergewöhnlich breites und qualitativ herausragendes Spektrum expressionistischer Kunst, das die Entwicklung des deutschen Expressionismus von seinen Anfängen um 1900 bis in die 1920er Jahre dokumentiert.

Im Zentrum der Sammlung stehen Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen, Holzschnitte, Lithografien und Radierungen der "Brücke" -Maler Kirchner, Heckel, Schmidt-Rottluff, Pechstein, Nolde und Mueller. Die wechselnde Auswahl zeigt Werkgruppen der einzelnen Künstler, um die kollektive Bildsprache der "Brücke" (1905-1913), aber auch die individuelle Handschrift der einzelnen Mitgleider zu veranschaulichen. Doch auch Vorläufer wie Lovis Corinth und Einzelgänger - Max Beckmann, Christian Rohlfs und Oskar Kokoschka - sind mit reichen Beständen vertreten sowie Expressioniten der zweiten Generation, zu denen der junge Otto Dix und Max Kaus zählen.

Buchheims Museumskonzept sucht zudem durch seine Präsentation von Expressionismus und Volks- und Völkerkundlichem unter einem Dach den Inspirationsquellen der "Brücke" -Maler nachzuspüren, die aus der Kunst Afrikas und der Südsee Anregungen gewannen.

Buchheim Museum

Am Hirschgarten 1

82347 Bernried

Zur Website: buchheimmuseum.de


Schlösser

Schloss Linderhof

Schloß Linderhof ist als „Königliche Villa" Ludwigs II. von Bayern unter seinen Schlössern als Bautypus einmalig. Linderhof ist auch das einzige Schloss, dessen Vollendung der König erlebte und das er öfters bewohnte.

Der Schlosspark entstand 1870–1880 nach Entwürfen Carl von Effners. Um das Schloss liegen barockisierende Gartenräume und an der italienischen Renaissance orientierte Terrassen- und Kaskadenanlagen.

Der anschließende Landschaftsgarten leitet in den Wald des Ammergebirges über.

Im Park und der näheren Umgebung ließ Ludwig II. Staffagebauten errichten, die die Welt des Orients heraufbeschwören wie der Maurische Kiosk (Foto oben) und das Marokkanische Haus oder an Schauplätze in Wagners Musikdramen erinnern wie die Venusgrotte, die Hundinghütte oder die Einsiedelei des Gurnemanz.

Zur Homepage: schloesser.bayern.de

Schloss Hohenschwangau

Weit reicht die Geschichte von Schloß Hohenschwangau zurück. Erstmals erwähnt wird es als "Burg Schwanstein" im 12. Jh., als Sitz der Edlen vom Schwangau. In den folgenden Jahrhunderten wechselten die Besitzer, die Burg verfiel, wurde neu aufgebaut und wieder zerstört. Im Jahre 1832 erwarb Kronprinz Maximilian, der spätere König Max II, die Ruine und ließ sie von dem Theatermaler Dominik Quaglio im englischen Tudorstil umbauen, so wie man Schloß Hohenschwangau noch heute besichtigen kann. Das romantische Schloß diente der königlichen Familie als Sommerresidenz und war die glückliche Kinderstube Ludwigs II. Seine Inneneinrichtung aus der Biedermeierzeit ist unverändert erhalten. Das Schloß kann täglich mit Führung besichtigt werden.

Zur Homepage: hohenschwangau.de

Schloss Neuschwanstein

Das Bild ist weltberühmt. Schloß Neuschwanstein auf dem Pöllatfelsen hoch über der Schlucht ist ein Gesamtkunstwerk des Historismus.

Seine beiden Glanzstücke sind der Thronsaal mit Stucksäulen und faszinierenden Schnitzerein sowie der Sängersaal mit Darstellungen aus Wolframs "Parzival", Bildnissen von Minnesängern und einem Zauberwald. Siebzehn Jahre (1869 – 1886) nahm der Bau des Schlosses in Anspruch, endgültig fertig wurde es bis heute nicht.

Weit über eine Million Besucher zieht Schloß Neuschwanstein jährlich in seinen Bann. Besichtigungen sind nur mit Führung möglich, die täglich in mehreren Sprachen angeboten werden. Die Straße zum Schloßeingang ist für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Nostalgische Pferdekutschen oder Zubringerbusse übernehmen den Transport. Empfehlenswert ist es, den Aufstieg zu Ludwigs "Gralsburg" zu Fuß zurückzulegen. Die Straße führt durch lichten Laubwald hinauf. Noch romantischer gelangt man durch die Pöllatschlucht – mit einem Abstecher zur Marienbrücke – vor die Tore des Schlosses. Der Blick, der sich von der Marienbrücke auftut, ist überwältigend. Jedes Jahr im September finden Schloßkonzerte mit hochkarätigen Aufführungen statt.

Ratsam ist es, die Eintrittskarten schon via Internet vorzubestellen. So umgehen Sie die langen Wartezeiten. Allerdings sind die Karten dann auch für eine bestimmt Führung vorbestimmt.

Zur Website: neuschwanstein.de

 

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